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Rund um den Elm

07.07.2007 - 08.07.2007

Dieses Wochenende durften wir vom Team Schleswig-Holstein mal richtige Rennluft schnuppern! :-)
In Braunschweig fand das Traditionsrennen Rund um den Elm statt, bei dem wir auch ein Team mit 6 Fahrern melden durften. Da das Rennen für C-Klasse garnicht ausgeschrieben war, waren Dennis und ich wohl die einzigen beiden im Rennen, die nicht aufgestiegen waren.
Zusätzlich zum Strassenrennen am Sonntag gab es noch ein Rundstreckenrennenam Samstag Abend, das wir natürlich auch mitnahmen. Da ich in den "Bergen" recht gut zurechtkomme im Gegensatz zu Rundstreckenrennen wie dem in Braunschweig mit zwei 180-Grad-Kurven, sollte ich mich erstmal schonen und nur die ersten 45Minuten mitfahren.
Eigentlich wollte ich in dieser Zeit versuchen wie schon in Bad Lauterberg auf Prämien zu fahren, musste aber schnell feststellen, dass die meisten Fahrer im Feld da deutlich größere Ambitionen hatten als ich!
Es war halt doch kein C-Rennen. Am Anfang konnte ich jedenfalls noch halbwegs vorne mitfahren und ein wenig versuchen Jan zu unterstützen, der gut vorne mitmischen konnte. Mit zunehmender Renndauer sortierte ich mich aber immer weiter hinten ein, da ich dieses ständige von 20 auf 50 Beschleunigen 2x pro Runde nicht durchhielt.
So kam es mir doch sehr entgegen, dass die 45 Minuten irgendwann um waren und ich das Rennen abhaken konnte.

In den Hügeln des Elm die wir 6x durchfahren sollten, kam ich am nächsten Tag dann aber deutlich besser zurecht! Und das trotz der sehr prominenten Besetzung mit Profiteams aus Dänemark, Holland, Tschechien, des Discovery Channel MarcoPolo Teams aus Asien und nicht zuletzt einigen deutschen Profiteams!
Die ersten beiden Runden kam ich am "Berg" (ungefähr 3km mit ca. 7 Prozent Steigung) jeweils mit der großen Gruppe über die Kuppe, während hinten schon viele den Anschluß verloren. Dann versuchte Dirk im flachen bzw abfallenden Teil der 26km Runde allein, hinter der Spitze hinterher zu fahren. Ich versuchte im Feld zu kontrollieren, so das Dirks Vorsprung recht schnell auf über eine Minute anwuchs.
Auch über den Berg kam ich wieder gut rüber, aber schon an den kleinen Konteranstiegen im Anschluß fühlte ich mich nicht gut, konnte aber nicht zuordnen woher das kam.
Kurz bevor es wieder in den Anstieg ging kam Jan zu mir und sagte, ich solle mal versuchen vorne über die Kuppe zu fahren und drüber zu attackieren, aber als es in den Anstieg ging, ging bei mir garnichts mehr! Ich hatte plötzlich Magenkrämpfe und konnte den Anstieg nicht mehr im sitzen fahren. Im unteren, flacheren Teil konnte ich mich noch im Feld behaupten auch wenn ich durchgereicht wurde, aber als es steiler wurde flog ich hinten raus...
Zusammen mit Phillip, der sich kurz vor mir über die Kuppe gerettet hatte, versuchte ich wieder ans Feld heran zu fahren, da sich mein Magen beruhigt hatte und ich auch wieder sitzen konnte. Aber das Feld war schon zu weit weg, so dass wir es nicht schafften, den Anschluß wieder herzustellen.
Echt schade, dass dieser kurze "Aussetzer" (ich würde echt gerne wissen, woher das kam) mich das Rennen gekostet hat. Ich wusste zwar, dass knapp 180km für mich eine Herausforderung gewesen wären, aber dass nach 90km, die ich schon oft im Rennen gefahren bin schon Schluß war hat mich dann doch sehr geärgert!

Trotzdem war ich nach einiger Zeit dann doch ganz zufrieden, denn bis dahin war ich ja doch ziemlich gut mitgekommen!

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